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Motivation der Mitarbeiter

Mitarbeiter zu Ihrer Motivation, sich im KIT zu engagieren:

Charly Daschner, BF München:

"Ich bin bei KIT München, weil die Arbeit im Rettungsdienst und bei der Feuerwehr unbefriedigend ist, was die psychische Komponente der PatientInnen betrifft. Die Arbeit im Rettungsdienst muss mehr beinhalten, als notfallmedizinisch behandlungspflichtige PatientInnen bloß körperlich zu versorgen. Es ist gut, innerhalb von KIT die Zeit (und die Ausbildung) zu haben, mehr zu sein als ein "Vitalfunktionsmechaniker". Für mein Studium der Sozialpädagogik und meine berufliche Tätigkeit bei der Münchner Berufsfeuerwehr ist die Arbeit in der Krisenintervention das fehlende Glied. Innerhalb des Teams habe ich einen wichtigen Rückhalt, was meine eigenen psychischen Belastungen angeht, die ich durch die KIT-Einsätze erfahre."

Dagmar Kimpfbeck, ASB:

"Während meiner Ausbildung zur Rettungsassistentin wurde mir bewusst, dass Menschen, die unter psychischen Belastungen stehen, im Rettungsdienst total vernachlässigt werden. Solange keine Vitalfunktionen gefährdet oder andere Krankheitssymptome ersichtlich sind, wird auf einen seelisch belasteten Menschen nicht eingegangen. Durch KIT sehe ich für mich die Möglichkeit, Betroffene in schwierigen Situationen zu unterstützen und zu versuchen, auch im psychischen Bereich eine kleine Hilfe zu sein. Außerdem werden durch unsere Arbeit auch andere Rettungsdienstmitarbeiter sensibilisiert für die Bedürfnisse von Angehörigen eines Patienten. Ich hoffe, dass diese Entwicklung sich im Laufe der Zeit fortsetzt."

Malte Bräutigam, JUH:

"Als Ende 1993 die erste Ausbildung in der Krisenintervention begann, konnte sich noch niemand vorstellen, was uns überhaupt erwarten würde. Bis März 1994, dem Tätigkeitsbeginn von KIT München, lagen deutschlandweit kaum Erfahrungen über die tägliche Routine eines Kriseninterventionsdienstes vor. Ja, wir waren uns nicht einmal über manche Einsatzindikationen im Klaren. Diese Neugier und Spannung waren damals für mich ein wichtiger Motivationsfaktor, nach der Ausbildung den Dienst zu beginnen. Mittlerweile haben sich meine Gründe für meine aktive Mitarbeit verschoben. Die Gemeinschaft und der Zusammenhalt des Teams sind heute für mich wichtiger denn je. Über diese oft nicht einfache, zuweilen sogar belastende Tätigkeit sind außerordentliche Beziehungen und Freundschaften entstanden, die meiner Meinung nach die wichtigste Grundlage für die Tätigkeit in der Krisenintervention und die Verarbeitung des Erlebten sind. Ohne diesen Zusammenhalt und Teamgeist wäre unsere Tätigkeit nicht möglich!"

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Publiziert am: Dienstag, 10. April 2007 (5899 mal gelesen)
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